Betriebliche Altersvorsorge in der Pensionskasse der Caritas

 


Als guter Dienstgeber unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter beim Aufbau ihrer Altersvorsorge. Bei der betrieblichen Altersvorsorge in der Pensionskasse der Caritas ist die ständige Beratung auch nach Vertragsabschluss noch gewährleistet. 

Wir unterstützen Sie. Beratung ist unser Satzungsauftrag.

Pflichtversicherung nach Versorgungsordnung B


Die Pensionskasse der Caritas führt seit 1966 die dienstgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung als Pflichtversicherung nach der Versorgungsordnung B (VersO B), Anlage 8 der Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) des Deutschen Caritasverbandes durch. Die Pflichtversicherung im AVR-Bereich verpflichtet den Dienstgeber, seine Mitarbeiter zu einer betrieblichen Altersversorgung anzumelden.
Seit Mai 2018 darf die Pensionskasse der Caritas kein Neugeschäft und keine Erhöhungen mehr annehmen.


Anpassung der Versorgungsordnung B – Einführung einer Versorgungsordnung C (Anlage 8 zu den AVR)

Die Bundeskommission hatte wegen des gegenüber der Pensionskasse der Caritas VVaG und der Kölner Pensionskasse VVaG ausgesprochenen Verbots von Neu- und Höherversicherungen die VersO B der Anlage 8 zu den AVR mit Beschluss vom 11.10.2018 bezüglich der Versicherungspflicht neuer Mitarbeiter ausgesetzt. Gleichzeitig hat sie mit ihrem Ausschuss Altersversorgung die Neuausrichtung der VersO B mit einer strategischen Partnerwahl im Bereich Versicherungswirtschaft verbunden.
Die nun beschlossene Einfügung einer neuen VersO C geht von dem Vorhandensein einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen der Versicherungswirtschaft aus. Diese Rahmenvereinbarung wird in den nächsten Wochen noch fertiggestellt werden. Der Dienstgeber schließt bei Neueinstellungen entsprechend dieser Rahmenvereinbarung einen Versicherungsvertrag mit dem Versicherungsunternehmen ab. Der neue Durchführungsweg ist nun eine Direktversicherung.
Die bisher begründeten Versicherungsverhältnisse mit der PKC und KPK bleiben weiter bestehen, wenn auch durch die Sanierungsbschlüsse dieser beiden Kassen mit geänderten Leistungen. Deshalb bleibt VersO B in Anlage 8 zu den AVR bestehen.

Pflichtversicherung für die Mitarbeiter kirchlicher Dienstgeber nach der Versorgungsordnung der Bayerischen (Erz-)Diözesen (VOBD)


Seit dem 1.4.2000 ist die Pensionskasse der Caritas der Träger der betrieblichen Altersversorgung im Rahmen einer Pflichtversicherung für die Mitarbeiter kirchlicher Dienstgeber in den bayerischen Erzdiözesen. Diese Pflichtversicherung bei der
Pensionskasse der Caritas ist in der Versorgungsordnung B, Teil D, 10 b des Arbeitsvertragsrechts der bayerischen (Erz-)Diözesen (ABD, Fassung 1.1.2003) geregelt.
Die Pflichtversicherung nach den ABD der bayerischen Erzdiözesen verpflichtet den Dienstgeber seine Mitarbeiter zu einer betrieblichen Altersversorgung anzumelden. Das Arbeitsvertragsrecht der bayerischen (Erz-)Diözesen (ABD) enthält zwei Versorgungsordnungen A und B.
Liegt keine Beteiligung des kirchlichen Dienstgebers bei der Zusatzversorgung der bayerischen Gemeinden nach der Versorgungsordnung A vor, ist der Dienstgeber verpflichtet seine Mitarbeiter in der Pensionskasse der Caritas anzumelden.
Seit Mai 2018 darf die Pensionskasse der Caritas kein Neugeschäft und keine Erhöhungen mehr annehmen. Die Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes arbeitet an einer Lösung.

 

 

Klassische dienstgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung


Sie zahlen für Ihre Mitarbeiter eine betriebliche Altersversorgung in die Pensionskasse ein. Ihre Mitarbeiter erhalten damit einen eigenen Anspruch auf die Leistungen. Garantiert wird eine lebenslange Rente.

Durch die Beitragszahlung erwerben Ihre Mitarbeiter im Rahmen der Satzungsbestimmungen einen Anspruch auf

  • eine lebenslange Altersrente mit Vollendung des 62. Lebensjahres
  • eine Erwerbsminderungsrente in Höhe der zugesagten Altersrente
  • eine lebenslange Witwen- bzw. Witwerrente in Höhe von 60 % der Altersrente
  • Waisenrenten
  • und ein Sterbegeld.


Entgeltumwandlung nach § 3 Nr. 63 EStG


Als Dienstgeber sind Sie gesetzlich verpflichtet Ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung anzubieten. Hier obliegt dem Dienstgeber eine Informationspflicht gegenüber seiner Belegschaft. Es stellt sich nicht die Frage, ob eine betriebliche Altersversorgung angeboten wird, sondern in welcher Art und Weise. Auch weitere arbeitsrechtliche Aspekte sind zu beachten.   

So erfüllen Sie den Rechtsanspruch Ihres Mitarbeiters auf Entgeltumwandlung und sparen gleichzeitig Lohnnebenkosten.
Die Pensionskasse der Caritas steht Ihnen beratend zur Seite.


Betriebliche Riester-Förderung


Gefördert werden Anlageformen, wie zum Beispiel eine Rentenversicherung, die eine lebenslange Rente garantieren.
Die geförderten Altersvorsorgeverträge müssen zertifiziert sein. Pensionskassen sind durch das Betriebsrentengesetz besonders qualifiziert und brauchen daher nicht extra zertifiziert zu werden.

Die betriebliche Riesterrente bietet attraktive kollektive Rechnungsgrundlagen und damit besonders kostengünstige Rahmenbedingungen für einen Riester-Vertrag.

  • Wie funktioniert die Riesterförderung?

Der Staat unterstützt die freiwillige Altersversorgung durch Zulagen oder Steuererleichterungen.

Wer hat Anspuch auf die Riesterförderung?

Gefördert werden:

  • Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer
  • Geringfügig Beschäftigte, wenn sie nicht auf die Anmeldung in der gesetzlichen Rentenverscherung verzichtet haben
  • Mitarbeiter in der gesetzlichen Elternzeit
  • Wehrdienst- und Zivildienstleistende
  • Arbeitslose für die das Arbeitsamt Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leistet
  • Personen, die Familienangehörige pflegen und für die deshalb Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherng entrichtet werden
  • Personen, die bereits eine volle Erwerbsminderungsrente in der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten

Nicht gefördert werden:

  • Beschäftigte, die in einem berufsständischen Versorgungswerk versichert sind (z.B. Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte u.s.w.)
  • Geringfügig Beschäftigte, die auf die Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung verzichtet haben
  • Personen, die nicht erwerbstätig sind oder die ohne Bezüge beurlaubt wurden

Wie erfolgt die Förderung konkret?

Die optimale Förderung setzt voraus, dass 4 % des Vorjahresbruttoeinkommens in den Riestervertrag gezahlt werden. Von diesem Gesamtbeitrag werden die eigene Grundzulage in Höhe von 175 € p.a. und die Kinderzulagen (Kinder geboren vor 2008 = 185 € p.a./geboren ab 2008 = 300 E p.a. je Kind) abgezogen. Es muss der verbleibende Mindesteigenbeitrag geleistet werden, um die volle Förderung zu erhalten. Wird der Mindesteigenbeitrag unterschritten, werden die Zulagen nur anteilig gezahlt. Der niedrigste Jahresbeitrag (Sockelbeitrag) beträgt 60 €.

Der Höchstbeitrag für die Förderung liegt bei 2.100 €.

Wer erhält die Kinderzulage?

Grundsätzlich erhält die Mutter die Kinderzulage, wenn im Beitragsjahr für mindestens einen Monat Kindergeld gezahlt wurde. Die Zulage kann auf den anderen Ehepartner übertragen werden.

Wie werden die Zulagen beantragt?

Der Versicherte erhält von uns einen Antrag auf Altersvorsorgezulage, der ausgefüllt an uns zurückzusenden ist. Wir übermitteln die Daten an die zentrale Zulagenstelle, die überprüft, welche Zulagen dem Versicherten zustehen. Die Zulagen werden direkt an uns überwiesen und dem Vertrag des Versicherten gutgeschrieben. Auf Antrag kann ein Dauerzulagenantrag gestellt werden. Änderungen der persönlichen Situation müssen uns gemeldet werden, damit wir diese an die Zulagenstelle weiterleiten.